#12 Ausblicke auf aktuelle Bauprojekte und Veranstaltungen 2026 in der Stadt Leer

Shownotes

Willkommen im neuen Jahr mit allen guten Wünschen! Pressesprecher Edgar Behrendt und Bürgermeister Claus-Peter Horst sprechen unter anderem darüber, warum 2026 für die Stadt Leer bislang das Jahr der guten Neuigkeiten ist, welche großen Fortschritte es in der Stadtentwicklung gibt und in welchen Stadtteilen bis zu 3000 neue Wohneinheiten geplant sind. Auch bei den Gewerbeansiedlungen geht es in großen Schritten voran, weitere interessierte Unternehmen können sich gerne bei der Wirtschaftsförderung melden.

Folgende besondere Events stehen an:

Preview des Films über das Leben von Albrecht Weinberg: 7.3.2026, Theater an der Blinke, bevor der Film auf dem Münchner Filmfest gezeigt wird. Hierzu empfehlen wir noch mal die Weihnachtsfolge mit dem Ehrenbürger der Stadt.

Für das Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst (SES) in Leer und die Stadt gibt es gleich mehrere Gründe, gemeinsam zu feiern: Festakt zum Start: 9.4.2026, 17.30 Uhr Willy-Brandt-Platz

Übrigens: kurz erkLEERT soll auch im Dialog funktionieren. Schicken Sie uns Ihre Themenwünsche und Fragen per E-Mail an: socialmedia@leer.de

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Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:02: Moin und willkommen bei Kurz Erklärt, dem Podcast aus dem Rathaus in Leer.

00:00:07: Erfahren Sie Neues aus der Stadt und aus der Stadtverwaltung.

00:00:10: Kurz und knackig.

00:00:12: Und

00:00:12: manchmal

00:00:12: auch mit einer Prise ostprisisch-mumor.

00:00:15: Und das Beste, Ihre Fragen und Themenwünsche sind willkommen.

00:00:19: Jetzt aber los, es gibt Spannendes zu erklären.

00:00:27: Herzlich willkommen im Rathaus der Stadt Leer und herzlich willkommen im Jahr-Zweißen-Sächsen-Zwanzig.

00:00:33: Ja, wir starten wieder durch mit unserem Podcast.

00:00:36: kurz erklärt und womit fängt man im Januar am besten an.

00:00:41: Klar, mit einem Ausblick auf das neue Jahr.

00:00:44: Was sind die wichtigen Themen, die die Leranerinnen und Leraner interessieren?

00:00:49: Gibt es hier einiges große Bauprojekte, die anstehen?

00:00:52: Wie steht es um die Wirtschaft?

00:00:53: Was machen die Gewerbegebiete?

00:00:55: Wie sieht es in der Innenstadt aus?

00:00:57: Was passiert auf dem Wohnungsbausektor?

00:01:00: Was passiert sonst noch, dass das Leben für die Bürger in der Stadt leer lebenswerter macht?

00:01:05: Überall das möchte ich mit dem Bürgermeister sprechen, der heute unser Gast im Podcaststudio ist.

00:01:12: Hallo CP.

00:01:13: Hallo RD.

00:01:14: Wie

00:01:14: bist du ins Jahr gestartet?

00:01:15: Ich glaube, du machst einen ganz, ganz guten Eindruck so.

00:01:19: Ja, es war ruhig und beschaulich, hatte im Dezember noch unglaublich viele Termine.

00:01:24: Dann haben meine Frauen, die ich uns überlegt.

00:01:26: In diesem Jahr mal etwas bedächtiger und nur für uns ins neue Jahr zu starten.

00:01:31: Okay.

00:01:31: Das Jahr hat für die Stadt leer.

00:01:34: Also so ich das jedenfalls ziemlich gut begonnen mit mehreren guten Nachrichten.

00:01:38: Ich glaube, das war ganz ganz zum Jahrestart.

00:01:41: Das erste, was vermeldet worden ist, dass es jetzt am Hafenkopf weitergehen soll.

00:01:46: Das ist ja unser Lückenschluss, der noch aussteht.

00:01:50: Da können wir vielleicht noch mit starten.

00:01:51: Das ist ja der langersehnte Baustart, der da offenbar relativ zeitnah bevorsteht, würde ich mal sagen.

00:01:57: Also kannst du erklären, wie es dazu gekommen ist und warum das auch für die Stadt leer so wichtig ist?

00:02:03: Ja, das ist ja schon ein sehr lange geplantes Projekt.

00:02:07: Der Hafenkopf ist einfach das letzte Element, was uns noch fehlt zur Gestaltung und das wunderschönen Binnenhafens.

00:02:13: Und die Investoren haben derzeit geschuldet, dass eben Stahl teuer wurde und Baupreise explodiert waren durch die Corona-Krise mit dem Projekt nicht begonnen.

00:02:24: Und seitdem gibt es halt unglaublich viele Abstimmungsgespräche und auch Strategien, wie man dieses Projekt nun doch starten kann zwischen Stadt und den Investoren.

00:02:33: Und wir haben versucht, das sehr sachlich zu betreiben, weil eben die Parameter nicht so richtig passen.

00:02:41: Und jetzt gibt es eine Veränderung, ein Investor tritt zurück und der andere Investor steigt ein.

00:02:46: Die Firma Terfair wird das Projekt alleine stemmen und realisieren.

00:02:51: Und das ist jetzt der richtige Zeitpunkt gewesen.

00:02:54: Anfang zweitausendseckend, das zu verkünden, damit die Bürger dann auch wissen, dass es jetzt endlich losgeht.

00:03:00: Der Wasserbau ist schon sehr weit ausgeschrieben und vorgeplant.

00:03:05: So gehe ich davon aus, dass wir ja kurz nach dem ersten Quartal diesen Jahres auch den ersten Bagger dort sehen, der dann das Projekt beginnen wird.

00:03:13: Und nach einer etwas längeren Bauzeit, so ein Projekt baut man nicht von heute auf morgen, werden wir dann irgendwann um den Hafen laufen und es genießen wir schönes nochmal auch an der Stelle geworden.

00:03:24: Vielleicht für diejenigen, die nicht ganz genau wissen, was es damit auf sich hat.

00:03:28: Also das ist ja ein Wohnbauprojekt, aber es ist auch sicherlich auch mit Dienstleistung verbunden.

00:03:34: Genau, das sind einzelne Gebäude, also resultiert eigentlich daraus, dass der Städtebau an der Stelle ja nicht ein große, beste Fassade zulässt, sondern es ist schon untergliedert in einzelne Gebäude mit einzelnen Giebeln, auch architektonisch wunderbar gestaltete Gebäude.

00:03:50: Und die Nutzung wird sein im wesentlichen Wohnen.

00:03:52: Es ist auch ein fantastischer Wohnstandort, weil man guckt in die Sonne auf den Hafen, also es ist die Südseite des Hafens, so sage ich das immer.

00:03:59: Zwischendurch wird es einzelne Dienstleistungsnutzungen geben, also Büros, ähnliche Nutzungen.

00:04:04: Und was glaube ich wichtig ist, die Prominade wird an der Stelle geschlossen.

00:04:07: Man kann also zukünftig als Fußgänger auch an der Stelle durchlaufen.

00:04:10: Das wird ja oft noch kritisiert, dass der Hafen nicht als Ganzes umrundet werden kann.

00:04:16: der Promenade wird dann sich auch eine Gastronomie ansiedeln, sodass auch jeder eigentlich, wenn er dort sitzen möchte oder sich aufhalten möchte oder dort verwallen möchte, die Günste der Gastronomie nutzen kann.

00:04:30: Ich kann ja sagen, das ist ein sehr, sehr wichtiges Projekt auch für die Stadtentwicklung an sich.

00:04:35: Da fällt mir dann dazu ein, da gab es auch gute Nachrichten, wenn man wenn man zwei, dreihundert Meter weiter in Richtung Bahnhof denkt.

00:04:43: Da gibt es auch noch mal ein großes Bauprojekt, was ansteht.

00:04:46: Ich spreche auf das alte Postgebäude an.

00:04:49: Da ist ja jetzt auch vermeldet worden, dass Post ausziehen wird, zwanzig, so dass quasi der Abriss bevorstehen könnte.

00:04:59: Da steht ja auch ein ziemlich großes, ein wichtiges Bauprojekt an.

00:05:03: Vielleicht mal zu dem, dass die Post herausgeht.

00:05:06: zur Erklärung, es ist heute die Post Bank, die da drin ist, also der Bankkunde der Post kann dort seine Geschäfte tätigen und die Kollegen der Bank haben eben auch den klassischen Postdienst, den wir alle kennen, also Briefeabgebenpakete aufgegeben.

00:05:20: Mitgemacht, dieser Service wird heutzutage über die Post eigentlich einzelne Servicestationen angeboten.

00:05:26: Überall in der Stadt finden wir diese, von da machen wir uns keine Sorgen, dass das jetzt wegwählt, sondern es wird einfach nur umgelagert und die Bank, die beschließt tatsächlich in Leer.

00:05:35: Die Kunden können aber online, das ist auch die Strategie der Bank, ihre Geschäfte weiter tätigen.

00:05:41: Es wird im Industriegebiet Leer-Nord für die Verteilung der Paket- und der Post ein neues Logistikzentrum erstellt.

00:05:49: Das ist auch gut, dass es da draußen ist vor den Toren der Stadt, weil die Lkws, die ja lehrt täglich anfahren hier mitten in die Stadt zur Post, die bleiben dann draußen, die belasten die innerstädtischen Straßen nicht.

00:06:00: Die Post ist weiter versorgt, alles gut.

00:06:02: Und dann ist dieses Gebäude frei.

00:06:04: Es ist ja wirklich kein schönes Gebäude, es darf dann abgerissen werden und der Investor Bunte hat dort vor, einen größeren Komplex zu bauen, auch für Wohnen, Dienstleistungsnutzung, Versorgung und so weiter.

00:06:17: Also ein wirklich noch mal tolles Projekt.

00:06:19: und wenn man dann Hafenkopfbebauung koppelt mit der Entwicklung am Bahnhof auf dem Postgelände, dann kann man sagen, da bekommt die Stadt wirklich das letzte Scheibchen, was uns eigentlich in Entwicklung noch fehlt, wunderbar gestaltet und das wird wirklich, wirklich gut.

00:06:33: Und wir als Stadt haben dann geplant, die Straße hinter das Zoll auszulegen.

00:06:39: Es kommt dann am Kreisel an der Polizei wieder raus.

00:06:42: Das ist so der letzte Schritt, den wir dann zur Erschließung noch verändern möchten.

00:06:45: Dann bekommen wir also auch noch in der öffentlichen Raum eine ganz neue Qualität auf dem Kopfverbau mit Verbindung zum Bahnhof.

00:06:53: Das wird am Ende dann richtig toll sein.

00:06:55: Das ist ja das letzte Puzzleteil, was noch fehlt in der Ecke.

00:07:00: Genau.

00:07:00: Wir haben also ja vor Jahren schon mal eine entsprechende Sanierungsplanung aufgestellt.

00:07:05: Da sind diese Dinge alle so angedacht worden und vorgeformt worden, so nenne ich das mal.

00:07:10: Und dann ist jemand der zweite Schritt, dass man mit Investoren in das Gespräch geht, um dann zu gucken, was ja kann man wie dort realisieren, wie sind die entsprechenden Planungs- und Baurechte, wie ist das finanzierbar, ist das leistbar und das gestaltet sich alles ganz positiv.

00:07:25: Da danke ich an dieser Stelle auch mal den Investoren, dass sie sehr vertraulich und intensiv an den Projekten arbeiten.

00:07:31: Also wenn ich dann oben von der Fußgängerzone quasi vom Mühenplatz in Richtung Bahnhof gucke, dann hat man ja irgendwie im Laufe der Jahre sehr viel neu gemacht.

00:07:40: Das ist denn das letzte Stück, was gemacht wird.

00:07:42: Das ist dann ein Neubaukommens für die Post.

00:07:45: Daneben haben wir schon den Lieselausenplatz, den wir attraktiv gestaltet haben.

00:07:49: Dann haben wir den zentralen Omniusbahnhof umgebaut.

00:07:52: Am Bahnhof ist viel passiert und dann sind wir noch an die Radstation.

00:07:55: Das glaube ich dieses Jahr noch an der Reihe.

00:07:57: Genau, die Fahrradstation wird ja derzeit gebaut.

00:08:00: Das ist natürlich auch nochmal ein Projekt aus einer veränderten Verkehrsentwicklung in Leer, also den nicht motorisierten Verkehr auch stärken will.

00:08:06: Das ist wichtig, damit wir einfach nicht im Verkehr ersticken und wir merken das ja auch jeden Tag, dass der Radverkehr in Leer eine sehr hohe Bedeutung hat.

00:08:13: Deshalb die Station am Bahnhof.

00:08:15: Das ist dann auch ein Gebäude, was gestaltrisch angepasst ist an die örtlichen Gegebenheiten des Denkmalschutz abgestimmt.

00:08:22: Der Bahnhof ist ein schützes Gebäude und in der Wirkung passt die Fahrradstation sehr gut dazu.

00:08:27: Eigentlich... Ich nenne das immer so kleine Domino-Steinchen, die nach und nach umfallen auf dem Weg diesem Bereich komplett neu zeitgerecht, modern, aber auch zu leer passend zugestalten.

00:08:41: Was uns dazu sicherlich auch ganz gut in die Karten spielt.

00:08:44: zu dem Thema, was er noch wieder mit Verkehr zu tun hat, ist natürlich eine weitere gute Nachricht, die wir dieses Jahr hatten, und zwar die Südringbrücke.

00:08:52: Da standen die Zeichen tatsächlich erst eher auf Neubau.

00:08:56: Jetzt haben wir aber Anfang des Jahres verkündet, Neubau ist vom Tisch, gab entsprechende Langzeituntersuchungen und es kann Entwarnung gegeben werden, sodass wir jetzt sogar mittlerweile sogar schon die Gewichtsbeschränkung aufgehoben haben.

00:09:08: Wie ist das zu erklären, dass wir da plötzlich diese Kertwende jetzt haben?

00:09:12: Ja, das ist schwer zu verstehen.

00:09:14: Es ist so, dass die Ingenieure für uns alle Brücken, die wir als Stadt Lehr haben.

00:09:20: regelmäßig prüfen.

00:09:21: Das ist auch so vorgesehen im Gesetz, dass man das zu tun hat, weil Brücken sind eben sensible Bauwerke, die nicht einstürzen dürfen, die sicher sein müssen für die Menschen, die dort irgendwas überqueren durch die Brücke.

00:09:33: Und in einem Prüfungsrhythmus ist dann vor einigen Jahren herausgekommen, dass mit der entsprechenden Verkehrsbelastung, mit dem Lkw-Anteil, mit der entsprechenden Witterung über die Jahre dem Stahl, der in den früheren Jahren verbaut wurde, diese Brücke ein Kandidat ist, den man intensiver begutachten muss.

00:09:53: Sprachen waren damals schon, sie könnte nicht mal haltbar sein und sie würde vielleicht auch einstürzen.

00:09:58: Das liest man aus gewissen Tabellen, die es in Deutschland gibt, dann auch so heraus.

00:10:02: Und dann haben wir das getan, was der Gesetzesgeber dann auch vorsieht.

00:10:06: Wir haben einen Monitoring aufgebaut, das bedeutet, wir haben kleine Heuchgeräte an die Brücke eingebaut und haben Tag und Nacht gehorcht, ob irgendetwas passiert mit dem Stahl und dem Beton.

00:10:16: Wenn entsprechende Verkehre über die Brücke rollen und nach fünf Jahren Kontrolle sagen uns die Gutachter, es ist nichts passiert, es ist alles in Ordnung.

00:10:24: Die Brücke ist in einem guten Zustand und die Befürchtung, die wir hatten, dass irgendetwas passiert, wenn da eine Belastung drauf kommt, die ist nicht eingetreten.

00:10:33: Wenn man sie ausreichend untersucht hat und das haben wir getan, dann wird sie als gesund eingestuft.

00:10:38: Unser Baurad hat gesagt, damit könnte sie eigentlich weiß ich Jahre halten, das wollen wir hoffen.

00:10:43: Ich will an der Stelle aber sagen, wir möchten nicht nochmal wieder in die Situation kommen, dass wir einfach gesagt bekommen, sie ist nicht befahrbar.

00:10:49: Wir werden die Zeit jetzt intensiv nutzen, um Alternativen für diese Brücke schon mal in das Stadtbild zu planen.

00:10:56: Ob das nun eine neue Brücke oder eine Drucklösung sein wird, wird sich zeigen.

00:11:00: Aber so dass wir dann, wenn irgendwann die Brücke doch entsprechend eingeschränkt nur befahrbar sein wird, dann oder sein wird, in Zukunft sein wird.

00:11:10: Dann wollen wir vorbereitet sein, dass wir dann auch die Sachen schon so redisieren können, wie wir sie dann brauchen.

00:11:15: So zum Verkehr, so bist du ja drauf gekommen, Eddy.

00:11:18: Wenn die Südringbrücke jetzt wieder befahrbar ist, das ist für die Stadt sehr gut.

00:11:22: In den Stadt sehr gut, weil ja heute unglaublich viele Lkws durch die Stadt fahren, direkt am Bahnhof vorbei über den Kreiseland der Polizei in Richtung Hafen und zurück.

00:11:31: Diese Lkws wollen wir dann natürlich gar nicht haben.

00:11:33: Die können jetzt wieder über die Südringbrücke rausfahren und dann über Loga Richtung Autobahn.

00:11:37: Das entlastet die Stadt noch mal maßgeblich und die Wirtschaft in Lea, also die Hafenwirtschaft wird davon wieder profitieren.

00:11:44: Genau, Thema Wirtschaft, vielleicht noch mal was anderes, Gewerbegebiete.

00:11:48: Wir haben ja an der Benzstraße Gewerbeflächen.

00:11:52: Das war ja durchaus so, dass wir vor einigen Jahren tatsächlich gar nichts mehr anbieten konnten, was Gewerbetreibende anbetrifft.

00:12:00: Und jetzt haben wir neue Flächen.

00:12:02: Wie ist da Stand der Dinger an der Benzstraße in Nutter Moa?

00:12:05: Ja, ich weiß nicht, ob der eine oder andere Zuhörer das sieht.

00:12:08: Ich freue mich immer, wenn ich über die Autobahn fahre, Richtung, ja ich wohne ja Logabierung, Richtung Emszundl, dann kann man rechter Hand sehen, was dort wirklich passiert.

00:12:17: Das sind am Ende zwölf, sechs Hektar, die wir vermarkten können als Gewerbeflächen.

00:12:24: Da wird gerade alles an Boden ausgetauscht, was nicht so tragfähig ist.

00:12:29: Das wird füllsand wieder eingebracht, das werden ... Dekalentenalsysteme, bringen Rückhaltebecken, die Straßen werden alle hergerichtet.

00:12:37: Ich gehe davon aus, dass wir ab Sommer die Sachen fertiggestellt haben.

00:12:42: Sommer diesen Jahres.

00:12:43: Einige Firmen haben schon nachgefragt, ob sie dort Flächen erwerben können.

00:12:48: Zwei Firmen sind in intensiven Gesprächen mit der Stadt bzw.

00:12:52: schon in der Abhandlung des Kaufvertrages.

00:12:56: Eigentlich ein fantastisches Projekt.

00:12:57: Es ist wichtig für Leer, dass wir Betriebe ansiedeln.

00:13:00: Das hilft uns.

00:13:01: um die schweren finanziellen Lasten, die wir als Kommune heute haben, auch zu stemmen.

00:13:06: Und ich bin nach wie vor sehr dankbar, dass das Land nieder Sachsen diese Entwicklung an den Gewerbestandorten mitfinanziert.

00:13:13: Wir investieren da als Stadt insgesamt neunzehn Komma fünf Millionen und von den neunzehn Komma fünf Millionen bekommen wir elf Komma sieben Millionen vom Land.

00:13:21: Das ist schon wirklich spitze.

00:13:23: Das sind ja einige Flächen auch schon vergeben, aber ich glaube, da ist auch noch was.

00:13:28: Das sind die zwei, von denen ich sprach.

00:13:30: Das sind sehr konkrete Dinge, aber wenn eine Firma Interesse hat, würde sie gerne hier bei uns am besten bei der Wirtschaftsförderung melden und dann bestimmen wir die Details.

00:13:40: Das ist nochmal ein gutes Stichwort.

00:13:42: Firmen, die Interesse haben, da fällt mir das Stichwort Tenet ein.

00:13:45: Das ist ja ein Stromnetzbetreiber, ein großer Konzern und das gab im letzten Jahr schon ... auch viele Medienberichte, dass Tenet in den Landkreis leer möchte mit einem sogenannten Multiterminal Hub, das ist ein Stromknotenpunkt.

00:14:01: Jetzt gab es aber als letzte Neuigkeit eher, dass dieser Multiterminal Hub nicht mehr im Landkreis leer realisiert werden soll, was viele als Schade auch gefunden haben und stattdessen soll jetzt ein kleineres Umspannwerk kommen.

00:14:15: Jetzt weiß ich, dass du gesagt hast, du findest das gar nicht schade, weil dass durchaus mindestens genauso gute Chancen mit sich bringen würde, wenn man einen Umspannenwerk hat.

00:14:23: Was meinst du damit?

00:14:24: Ja, die Kritik in der Bevölkerung war ja, dass dieses Projekt unglaublich viel Fläche braucht.

00:14:29: Und da wurde ja Nordmoor ins Spiel gebracht, dass also parallel zum Ort Richtung Autobahn die ganzen Flächen verwendet werden müssen für diesen multi-terminal Hub plus eventuell einen Elektrolyseur, der auch errichtet werden sollte.

00:14:44: Und da gab es... Proteste und entsprechende Kritik.

00:14:47: Das kann man auch nachvollziehen, weil das ist natürlich ein Flächenverbrauch, der immens ist.

00:14:52: Zum Vorteil eines solchen Projektes, man muss wissen, dass der Strom, der Offshore produziert wird, an Land gebracht wird, dann umgewandelt wird und daraufhin in die Netze geht Richtung Süden von Deutschland bzw.

00:15:04: Osten von Deutschland.

00:15:04: Das ist das, was jetzt im Netzentwicklungsplan dargestellt wird.

00:15:08: und der Knotenpunkt Nüttermor, so heißt er da, soll weiterhin.

00:15:12: errichtet werden.

00:15:13: So und nun weiß man im Detail, dass dieser Multiterminal hat, also der der Umwandler der Stroms, der wird in Richtung Esens verliegt, der kommt nicht ins Kreisgebiet von Lea und das Umsponnenwerk, das soll ich hierher.

00:15:28: Und für uns als alle Kommunen im Landkreis Lea ist es wichtig, dass ein solcher Stromknotenpunkt, so nenne ich den mal, in unseren Kreis kommt, denn die Betriebe, bestehende Betriebe, wie auch vielleicht sich zukünftig ansiedelnde Betriebe.

00:15:44: Für die ist es sehr wichtig, dass sie mit gutem Strom, dauerhaften Strom, grünem Strom ausgestattet werden, um ihre Produktionen überhaupt durchführen zu können.

00:15:52: Ich spreche mit vielen Betrieben, die sagen, dass es zurzeit eine Katastrophe der Strom ist, nicht immer da, wenn man ihn braucht oder ist zu teuer.

00:16:00: Und so ein Knotenpunkt, wenn wir ihn bekommen, da spreche ich immer von der Steckdose.

00:16:04: Wir brauchen diese Steckdose für die Region, dass wir dann aus diesem Knotenpunkt aus dem Verteiler den Strom in die Betriebe bekommen.

00:16:11: Daran arbeiten wir nicht alleine als Stadt Lehr, sondern in Partnerschaft mit allen Kommunen des Landkreises, ausgenommen Borkum.

00:16:18: Da macht das keinen Sinn.

00:16:20: Und wir versuchen, gemeinschaftlich Flächen zu finden, wo dieser Knotenpunkt sich ansehlen könnte, also auf welchem Flächengebiet.

00:16:28: Jetzt geht es noch ein bisschen weiter, die Gemeinde oder der Ort, der dieses Umspannwerk bekommt.

00:16:35: Der hat natürlich im ersten Schritt nicht viel davon.

00:16:37: Der hat Fläche verloren, der hat seine Landschaft verbraucht und der trägt also die Last.

00:16:44: Und die anderen Gemeinden und Kommunen könnten Vorteile davon haben, weil sie eben diesen guten hoffentlich günstigen Strom in ihre Gemeindegebiete bekommen.

00:16:52: Dann haben wir gesagt, das müssen wir gemeinschaftlich machen.

00:16:55: Wir müssen über positive und negative Folgen entsprechend ehrlich sprechen.

00:17:00: Wenn sich Betriebe ansiedeln sind, dass in der Regel gute Gewerbesteuerzahler.

00:17:03: die wollen wir alle haben.

00:17:04: Das andere Ding wollen wir nicht so.

00:17:06: Da ist ein toller Prozess entstanden, sehr offener Prozess.

00:17:10: Keiner denkt an seinen eigenen Kirchturm und nur an sich, sondern alle versuchen sich zu verbünden.

00:17:15: Und das ist ja gut, wenn man mit Händen sprechen möchte, wenn man stark als Gemeinschaft auftritt.

00:17:20: Wir orientieren uns ein bisschen da an Heide.

00:17:22: Da ist das schon passiert in Schleswig-Holstein, weil man wissen muss, dass die Landesgesetzgebung in Schleswig-Holstein etwas anders ist als in Niedersachsen.

00:17:29: Und da passt der Vergleich nicht ganz.

00:17:32: Wir streben an, dass wir eine eigene Gesellschaft bründen als Gemeinden, um dann diesen Prozess wirklich konstruktiv mitbegleiten zu können und auch gestalten zu können.

00:17:41: Nicht nur, wie man vor der Schlange sitzen kann, abwarten, sondern man will sagen so, wir sind die Aktiven und wir sagen, wie wir es gern hätten, lieber Konzern, bitte mach es so, wie es hier in der Region passt.

00:17:55: Wäre denn wieder ein Fund, mit dem wir wuchern können, wenn wir Energieintensive betrieben?

00:17:59: holen wollen oder die schon da sind.

00:18:01: Das ist ein sehr, sehr wichtiger Schritt.

00:18:04: Das ist ein Riesenstandortfaktor heute für die Ansichtung von Betrieben.

00:18:08: Energie ist ein Schlüsselprodukt, was man braucht.

00:18:11: Das sage ich aber wohl wissend, dass wir natürlich auch immer mehr vom Tourismus leben.

00:18:15: Also das muss behutsam passieren.

00:18:16: Wir dürfen jetzt nicht das Rohrgebiet werden, sondern wir sind aus Riesland und der Charakter von aus Riesland, der muss einfach aufbleiben.

00:18:25: Das Thema Energie bringt mich auch zum nächsten Themenfeld.

00:18:29: Das ist die Innenstadt.

00:18:31: Also Energie im übertragenen Sinne.

00:18:32: Es passiert sehr viel in der Innenstadt.

00:18:35: Ich überleg schon gerade, was du meinst.

00:18:37: Wird tatsächlich viel gemacht.

00:18:38: Also da hatten wir tatsächlich, ist jetzt schon glaube ich, gut zweieinhalb Monate her.

00:18:42: Im November muss das gewesen sein.

00:18:44: Die Eröffnung der C-Box von Bönting, das war ja deswegen so eine... Ungewöhnliche Nachricht, weil wir seit mehr als zwanzig Jahren keinen Lebensmittelmarkt mehr in der Innenstadt hatten und jetzt wieder.

00:18:56: Das ist nur ein Beispiel von vielen, das in der Innenstadt gerade viel passiert.

00:19:01: Da hast du sehrlich noch ein paar andere

00:19:03: Beispiele

00:19:04: für die positive Entwicklung.

00:19:05: Ja, über die C-Box haben wir uns sicherlich oder C-Box haben uns alle gefreut, weil endlich wieder eine Lebensmittelversorgung dann auch gewährleistet ist.

00:19:13: Zwar in anderer Form, als wir das immer gedacht haben, aber soweit ich weiß, wird sie unglaublich gut.

00:19:19: bequantiert und angenommen.

00:19:20: Ja, ich war auch schon da.

00:19:21: Ich auch schon.

00:19:26: Die Innenstadt muss sich neu erfinden.

00:19:29: Also aufgrund des Verschiebens von Kaufinteresse aus den einzelnen Handeln vor Ort hin zu dem online basierten Verkauf ist eine Innenstadt heute nicht mehr die, die sie vor vielleicht zehn, zwanzig Jahren noch war.

00:19:44: Das wissen wir alle.

00:19:45: Wir bestellen heute viele Hosen und Schuhe.

00:19:48: einfach online und gehen dafür nicht in die Stadt.

00:19:51: Wir versuchen, diesem Trend etwas entgegenzuwirken, indem wir unsere Innenstadt neu inszenieren.

00:19:57: Das heißt, wir versuchen einen Festival, einen Event nach dem anderen in unserer Stadt durchzuführen und so dann die Menschen für Lea, für die Innenstadt von Lea zu begeistern.

00:20:11: Und der Beifang ist dann eben, dass der Passant noch in die Geschäfte geht und sieht, da gibt es auch eine schöne Hose oder einen tollen Schuh, den nehme ich noch mal mit.

00:20:21: Aber das Haupt-Event ist meinetwegen der Weihnachtsmarkt oder der Galli-Markt oder der Töpfer-Markt oder das Sport-Event und wir machen ja sehr viel.

00:20:30: Und da gibt es eine sehr, sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der Werbgemeinschaft in Lea.

00:20:36: Wir treffen uns regelmäßig und stimmen ab, was noch passieren kann in der Stadt.

00:20:43: Und dieses hat sich fantastisch entwickelt.

00:20:46: Das sind wirklich tolle Akteure bei der Werbegemeinschaft, die mit sehr viel Innovation und so viel Ideen, auch modernen Ideen uns da unterstützen oder umgekehrt wir sie unterstützen.

00:20:58: Es kommt immer so auf das jeweilige Event an, sodass uns das gelingt, was ich gerade beschrieben habe.

00:21:03: Da darf man ja die Altstadt auch nicht vergessen.

00:21:06: Ja, die Altstadt ist immer ein fester Bestandteil.

00:21:09: Und auch gerade in der Altstadt ist erkennbar, dass sehr junge innovative Geschäftsinhaber sich hier ansiedeln in der Altstadt und mit fantastischen neuen Ideen einfach auch statt neu bespielen.

00:21:22: Also dieser sogenannte Pop-Up Weihnachtsmarkt, das ist ein Beispiel dafür einfach, dass die Geschäfte rausgehen und ihre Produkte nicht nur in den Geschäften anbieten, sondern auch vor den Türen der Geschäfte oder dass sie gemeinschaftlich die Altstadt beim Weihnachtsmarkt.

00:21:36: nach außen hin dargestellt haben, indem sie die Geschäfte illuminiert haben, also beleuchtet haben, indem sie die gleiche Weihnachtsdekoation verwendet haben.

00:21:43: Das ist ja ein fantastischer Erfolg in diesem Jahr gewesen.

00:21:46: Wir haben das dann auch unterstützt mit der Werbgemeinschaft, indem wir die Brücke noch neu erleuchtet haben.

00:21:51: Einfach unsere Dinge, die wir haben, die wunderschön sind und die, die man vielleicht gar nicht mehr so entdeckt, die haben wir in Szene gesetzt.

00:21:58: Und ich glaube, da spreche ich für alle.

00:22:00: Dadurch sind dann die Menschen auch in die Stadt gekommen.

00:22:03: Unser früges Image.

00:22:05: nach Leer brauchst du nicht gehen, da gibt es nur einen Saufeinersmarkt.

00:22:08: Ich dachte es mal ganz offen und ehrlich, dass dieses Image haben wir, glaube ich, verdreht in einen.

00:22:14: Du musst unbedingt nach Leer fahren, wenn du Leer nicht gesehen hast, dann hast du was verpasst.

00:22:17: Und das ist eben die Kraft, die wir gerade in Leer haben.

00:22:20: Das ist nicht die Verwaltung, sondern nicht die Verwaltung allein, die unterstützt.

00:22:24: Aber im Wesentlichen sind es die Werbegemeinschaften und die Betreiber der Kaufhäuser oder der Geschäfte in der Altstadt.

00:22:32: Weil wenn wir vom Weihnachtsmarkt in der Innenstadt sprechen, müssen wir natürlich den Weihnachtsmarkt Achterwerk auch kurz erwähnen.

00:22:37: Ich erinnere an Hallo Niedersachsen live-Übertragung, ganz großes Kino,

00:22:40: ne?

00:22:40: Da hast du vollkommen recht.

00:22:41: Also das ist immer nicht nur eins oder ein Teilbereich, das ist die Summe von dem Ganzen, was man dann macht.

00:22:48: Und der Weihnachtsmarkt Achtetwache ist ja schon seit vielen Jahrzehnten ein Anziehungspunkt am Wochenende, am Sonntag nachmittag.

00:22:55: Und wenn wir den nicht hätten, dann wäre am Wochenende einfach nichts da.

00:22:59: Aber die schaffen es immer wieder jetzt auch.

00:23:02: über die Medien, über den NDR, da was Tolles noch nach außen zu transportieren.

00:23:08: Also das hilft alles in der Summe.

00:23:10: Wahnsinnig, um unsere Stadt der Lebenswert und auch als Wirtschaftsstandort weiter zu stützen.

00:23:16: Und da wir jetzt gerade schon in der Altstadt sind, auch bedanklich, gibt es ja noch ein anderes Projekt.

00:23:22: Das wäre jetzt wieder auch eher so ein bisschen auch Stadtentwicklung.

00:23:25: Die OVB ist jetzt gerade gestartet mit ihrem Projekt.

00:23:30: ist ja die Umgestaltung des alten So-Bink-Geländes.

00:23:32: Das ist ja, denke ich mal, auch noch mal ein weiterer Meilenstein für unsere Stadtentwicklung.

00:23:37: Genau.

00:23:38: Also nach vielen Jahren des Stillstands erkennen wir jetzt auch, dass die Bautätigkeit in dieser Stadt wieder zunimmt und dass eine Bank sagt, ich konzentriere mich wirklich auf den historischen Bereich von Lehr und investiere viel Geld in die Ertötigung eines oder neuer Richtung eines Gebäudes mitten in der Altstadt.

00:23:55: Das ist schon fantastisch.

00:23:58: Wir müssen dadurch eine Bauphase durch.

00:23:59: Das wird ein bisschen belastend sein, auch für die umgebende Geschäftswelt.

00:24:03: Aber wenn es dann fertig ist, dann ist es nochmal wieder eine Bereicherung.

00:24:06: Und was ich vielleicht noch nicht erzählt habe, Innenstadt und Altstadt lebt ja nicht nur vom Konsum, nicht mehr von den Geschäften, sondern in der Innenstadt muss es auch ein Büro geben.

00:24:15: Ich brauche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Mittagspause durch die Stadt planieren.

00:24:20: Ich brauche auch das Thema Wohnen.

00:24:22: Ich muss die oberen Etagen oder separate Gebäude auch.

00:24:27: mit Einwohnern belegen, so nur diese Mischung von dem Ganzen macht leer oder macht die Innenstadt dann interessant.

00:24:34: Habe ich mir das Thema Wohnen, hast du gesagt, gleich nochmal raus, um mal zu gucken, was in der Stadt leer auf dem Wohnungsmarkt sich gerade tut.

00:24:43: Ich glaube, so wie ich das verstanden habe, ist da einiges im Köcher, was wir da haben.

00:24:48: Dann zu uns darf vielleicht nochmal einen Überblick geben über die größeren Projekte.

00:24:52: Ja, das ist... So ein Thema, was natürlich jetzt viele Jahre auch geschuldet durch die Corona-Krise sich verschoben hat.

00:25:00: Ich komme gleich dazu, was ich damit meine, aber auch nicht mit dem Tempo weiterbetrieben wurde wie in der Zeit vor der Corona-Krise.

00:25:08: Wir haben in Lea immer noch viel zu wenig Wohnungen für die Gruppen, die sich die teuren Wohnungen, die besonderen Wohnungen nicht leisten können, also im Bereich des sozialen Wohnungsbaus.

00:25:20: haben wir viel nachzuholen, was überhaupt nicht gerade nachgefragt wird.

00:25:25: Das ist aber nicht nur leer so, das sind in vielen anderen Gemeinden um uns herum.

00:25:30: Auch so ist der klassische Einfamilienhaus Bau.

00:25:33: Das Grundstück, wo ich dann meinen Eigenheimen drauf baue, das ist sehr zögerlich, liegt an den hohen Kosten, die man hat, wenn man ein solches Haus errichten möchte.

00:25:45: Dennoch planen wir mit Weitsicht auf vielleicht und hoffentlich bessere Zeiten.

00:25:50: Derzeit zwei Baugebiete.

00:25:51: Das eine ist in Logafeld.

00:25:54: Das machen wir zusammen mit einem Investor.

00:25:55: Das sind neun Hektar, die dort in der Bauleitplanung gerade sind.

00:25:59: Also Planungsrecht wird geschaffen, damit man dann irgendwann dort bauen kann.

00:26:03: Das sind etwa hundert Grundstücke bzw.

00:26:05: hundert Wohneinheiten, die dort perspektivisch errichtet werden können.

00:26:09: Dann haben wir in der Vorbereitung ein großes Baugebiet, was aber nicht nur für den klassischen Einfamilienhaus Bau vorgesehen wird.

00:26:16: sondern auch für Geschosswohnungsbau und verdichteten Wohnungsbau nach modernsten Kriterien.

00:26:22: Das ist in Eisenhausen.

00:26:24: Da sind es gute dreiundsechzig Hektar.

00:26:26: Das erschließt man nicht in einem Jahr.

00:26:27: Da braucht man mehrere Jahre, vielleicht sogar mehrere zehn Jahre dafür, das zu machen.

00:26:32: Dann reden wir da, wenn wir alles realisiert haben von gutem zwei-tausend-zwei-hundert Wohnerneiden, also ein E-Send-Projekt.

00:26:38: Das machen wir ganz bewusst, weil wir nicht immer stückweise Dinge machen wollen, sondern perspektivisch etwas fertig haben wollen.

00:26:44: man sukzessive weiter erschließen kann.

00:26:46: So was aber parallel wichtiger ist und kurzfristig auch realisiert werden kann, sind Projekte im Bereich des sozialen Wohnungsbaus.

00:26:54: Das ist der Politik, dem Rat, sehr wichtig, dass wir das tun.

00:26:57: Das realisieren wir zum Teil über unsere eigene Wohnungsgesellschaft, die KWL.

00:27:02: Zum Beispiel bauen wir in diesem Jahr in Eiseninghausen, Entschuldigung, wir planen dieses Jahr in Eiseninghausen ein Projekt mit gutem, zweiunddreißig Wohneinheiten.

00:27:14: Das wird durch die KWL geplant und realisiert.

00:27:17: Und dann befinden sich noch weitere Projekte, auch im sozialen Wohnungsbau am Bahndamm.

00:27:22: Das ist ja der Bauverein, der dort sehr tätig sein wird.

00:27:26: Das sind neunzig Wohnanheiten und, was man auch nicht vergessen darf, das MZO-Gelände, das Gelände an der Großen-Rosbergstraße.

00:27:33: Dort sind auch nochmal hundertfünfzehn Wohnanheiten geplant.

00:27:36: Wenn man dann noch die vorhin schon angesprochenen Flächen an der Post plus der Hafenkopf-Bebauung Dann sind wir bei fast dreitausend Wohneinheiten, die in der Pipeline sind, nicht alle morgen realisiert, aber gerade in der Planung.

00:27:51: Ich möchte darauf verzichten, jetzt hier genau die Bauzeiten vorzugeben, wenn sie realisiert werden.

00:27:56: Das hat immer etwas damit zu tun, weil Planungsprozesse immer schwieriger werden und schwer zu kagulieren sind.

00:28:01: Aber das würde, wenn das dann ansatzweise realisiert wird, nochmal deutlich den Wohnungsmarkt in Leer entlasten und die Forderung der Politik, dass wir dort nachlegen, dann auch erfüllen.

00:28:12: Gut, jetzt haben wir die wichtigen Themenfelder schon mal, sag ich mal, abgearbeitet von Innenstadtentwicklung über Wohnbauprojekte.

00:28:20: Ich würde jetzt gerne mit dir noch mal ein bisschen über ein paar bunte Themen, sag ich mal, sprechen.

00:28:25: Die auch das Leben so ein bisschen ausmachen, was viele Leranerinnen und Leraner interessiert.

00:28:29: Mir fällt gerade ein, das haben wir gerade hinter uns.

00:28:32: Es gab tatsächlich schon einen Eintracht ins goldene Buch oder was da ist ein.

00:28:36: Das waren tatsächlich erst mal acht.

00:28:38: Und ja die Schauspieler und das Team im Hintergrund vom Friesland Krimi.

00:28:44: Was haben wir sonst dieses Jahr noch an interessanten Dingen für die Leranerinnen und Leraner, irgendwelche Veranstaltungen?

00:28:52: Goldene Buch haben wir jetzt erst mal nicht wieder, aber muss sich trotzdem irgendwie...

00:28:56: Genau.

00:28:57: Also das Goldene Buch war nochmal auch für mich was Besonderes, weil die Schauspielerinnen und Schauspieler... Das Fließland Krimis, ja hier zur XXV.

00:29:07: Folge, das war wieder eine Premiere in Lehrwaden und die tun einfach durch ihre Arbeit und durch das Ausstrahlen im ZDF unglaublich viel, dass Lea ein positives Image nach draußen transportiert bekommt und Touristen und Interessierte dafür dann nach Lea kommen.

00:29:24: Also Lea ist dieses Jahr wieder bunt mit Veranstaltungen, alles das, was wir kennen, wird fortgesetzt, das wird, habe ich ja gerade schon angerissen, diverse.

00:29:33: Veranstalten auch wieder in der Fußgängerzone geben.

00:29:34: Da bin ich auch immer dankbar, dass viele Gruppen sich für diese Sachen auch engagieren und sich organisieren und wir dann das Ganze genießen können.

00:29:42: Aber ich möchte mal zwei Sachen herausgreifen, die besonders sind in diesem Jahr.

00:29:47: Das eine ist, wir kennen ja alle Albrecht Weinberg, er war ja auch im letzten Podcast hier, unser Gast.

00:29:52: Herr Weinberg ist über Monate begleitet worden von einem Kamerateam hier in Lea auf verschiedensten Veranstaltungen, auf denen er war.

00:30:01: Und man hat so sein Leben dargestellt mit seiner besonderen Geschichte, die er hat.

00:30:05: Und diese einzelnen Sequenzen sind zu einem neunzigminütigen Film zusammengeschnitten worden, also über sein Leben.

00:30:13: Und dieser Film wird an seinem Geburtstag am siebten März hier in Lea in der Blinke gezeigt werden.

00:30:21: Erstmalig danach geht der Film zu dem Filmverspiel nach München.

00:30:27: Und es wird ein Film sein, der international gezeigt werden soll, wird auch untertitelt.

00:30:32: Und das weiß ich noch nicht genau, auch im ZDF gezeigt werden.

00:30:37: Das ist etwas Besonderes, dass wir den hier vorweg zeigen dürfen, weil Albrecht eben hier in Leer wohnt.

00:30:43: Und es uns auch wichtig ist, dass wir ihn hier das erste Mal zeigen.

00:30:47: Das ist etwas wirklich Besonderes, wo ich auch sehr stolz drauf bin, dass wir das hier so bekommen haben.

00:30:52: Das

00:30:52: heißt aber auch, dass wir den hier großen Bahnhof haben.

00:30:55: am siebten März wieder?

00:30:55: Das wird so sein, ja.

00:30:57: Möchten wir noch ein bisschen zurückhalten, wer da als Ehrengast eingeladen ist und wer tatsächlich kommt, da müssen wir uns überraschen lassen.

00:31:05: Aber das ist halt wirklich etwas Besonderes.

00:31:08: Und dann haben wir noch eine zweite Veranstaltung.

00:31:11: Da kann man mit gemischten Gefühlen dazustehen.

00:31:15: Aber wir haben ja auch einen Bundeswehrstandort in Lea und da haben wir in diesem Jahr einige Jubiläen mit der Bundeswehr oder mit dem Standort zu feiern.

00:31:23: Und zwar Kommando

00:31:24: SES für

00:31:24: den, der es nicht kennt.

00:31:25: Genau so heißt es.

00:31:27: Übrigens in dauerhafter Bereitschaft jederzeit weltweit, also wenn die die Order kriegen, dann sind die in kürzester Zeit überall auf der Welt und wir haben zu feiern, dass dieser Sanitätsstandort hier in Leer ist.

00:31:43: Wir haben eine zwanzigjährige Partnerschaft mit der Bundeswehr und seit vierzig Jahren gibt es die gelbe Schleife in Leer.

00:31:51: Also es sind drei Jubiläen, die wir feiern werden und es gibt am neunten April um siebzehn Uhr dreißig einen Antritt auf dem Willy Brandt Platz auf der Nässe.

00:32:05: Das heißt, es wird dort, ja,

00:32:07: ein feierlicher Akt.

00:32:10: Ein feierlicher Akt stattfinden und viele Gäste werden auch dazu extra eingeladen.

00:32:16: Das Bundeswehr Musikkorps wird dort spielen und entsprechend fackeln wird das dann auch.

00:32:21: in Szene gesetzt.

00:32:23: Das finde ich auch eine tolle Sache, dass eben die Verbundenheit der Bundeswehr mit der Stadt leer, dann mitten in der Stadt leer einmal entsprechend gewürdigt wird und jeder das auch erleben kann.

00:32:35: Es

00:32:36: hat

00:32:36: auch wieder Ideen für die nächsten Podcast.

00:32:39: Was wir jetzt heute gesprochen haben, da waren schon wieder bestimmt zwei, drei neue Themen, die wir vielleicht beim nächsten Mal aufgereicht.

00:32:44: Ich finde das Mando-SES.

00:32:46: Wenn wir vielleicht gerne mal machen, was wir heute gar nicht besprochen haben, aber was sich noch mal anbietet, dieses Jahr ist, glaube ich, unsere Schulbeeroffensive, eben voll in Gange ist.

00:32:54: Und vor allem jetzt auch im August ist ein spannender Termin, weil bis dahin soll sie abgeschlossen sein, umgesetzt sein.

00:33:01: Darauf werden wir mit Sicherheit nochmal zurückkommen.

00:33:04: Ja, wir haben gehört von dir unglaublich viel in Bewegung, viele, viele positive Nachrichten.

00:33:08: Ich glaube, so kann das ja weitergehen.

00:33:10: Das wäre schön, ja.

00:33:11: Das

00:33:11: wäre schön.

00:33:13: Ich bedanke mich bei dir für deine Information und ich denke mal, wir hören uns beim nächsten Mal wieder und an alle da draußen.

00:33:20: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:33:21: Bis zum nächsten

00:33:22: Mal.

00:33:23: Bis zum nächsten Mal.

00:33:23: Danke, Eddy.

00:33:24: Tschüss,

00:33:24: CP.

00:33:25: Tschüss.

00:33:29: Das war Kurz Erklärt, Ihr Podcast aus dem Rathaus Leer.

00:33:33: Abonnieren Sie uns, um keine Folgen zu verpassen und schicken Sie Ihre Fragen an socialmedia.leer.de.

00:33:40: Tschüss

00:33:41: und bitte an der Maul.

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